Mehr Klarheit betreffend 33. America’s-Cup-Match

Die von der ISAF eingesetzte internationale Jury für den America’s Cup urteilte am frühen Mittwochmorgen über die Rekurse, die der Challenger BMW Oracle gefordert hatte

Fünf Rekursforderungen wurden von BMW Oracle im Rahmen ihrer kontinuierlichen Rechtsklagen vor dem 33. America’s Cup, der am 8. Februar beginnt, vor die internationale Jury gebracht. Die fünfköpfige Jury gab am frühen Mittwochmorgen eine Entscheidung heraus, dass die organisierende Institution des America’s Cup (OA), die Société Nautique de Genève (SNG), mit der Festsetzung einer Startzeit für das Rennen auf 10.06 korrekt handelt. Es gibt keine Bestimmung in der Deed of Gift, die besagt, dass eine Startzeit vom Challenger abgesegnet werden muss. Und sogar falls es eine solche gäbe, ist die OA verpflichtet die Startzeit festzulegen, weil es kein Agreement gibt zwischen Defender und Challenger.

Die Jury entschied weiter, dass die Deed of Gift jede andere widersprüchliche Regel überstimmt und die SNG wird die Notice of Race (NOR) und die Sailing Instructions (SI) anpassen, um dies weiter zu stärken. In einer weiteren Entscheidung bestätigte die Jury, dass das Rennkomitee der SNG verantwortlich ist, zu bestimmen, ob ein Rennen gestartet oder fortgesetzt wird und sich dabei an die entsprechenden sicherheitstechnischen und rechtlichen Regeln halten muss. Dies wird in der Notice of Race (NOR) reflektiert.

Während die Forderung des Challengers auf Rekurs betreffend ihre Absicht, während des Rennens irgendwelche Substanzen ins Meer zu geben, abgelehnt wurde, unterstrich die Jury die Tatsache, dass alle relevanten Gesetze angewendet werden müssen auf jeglichen Versuch während dem Rennen etwas ins Wasser abzulassen. Die zwei Parteien kamen zum gemeinsamen Entschluss, die Regeln betreffend Detektorgeräte auf Wunsch des Challengers zu modifizieren.
„Wir begrüssen das Engagement der Jury und die Entscheide zugunsten des Sports. Wir sind zuversichtlich, dass wir am Montag wie vorgesehen starten können – vorausgesetzt das Wetter erlaubt es – und wir freuen uns, diesen Wettbewerb endlich aufs Wasser zu bringen“, sagte Teamskipper Brad Butterworth.

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