Sportseeschifferschein – Mein SSS ist angekommen!

Heute war es endlich soweit! Ich konnte es ja kaum erwarten, weil mein Törn nächste Woche Samstag losgeht und es natürlich „super“ gewesen wäre, wenn ich bis dort meinen neu erstandenen SSS nicht in der Tasche gehabt hätte. Ich gehe mal davon aus, dass das Ausstellungsdatum ausschlaggebend ist für die 1000 Seemeilen die ich ja noch on top buckeln muss, bis ich den SHS machen kann ;-). Man kann zwar meines Wissens die Prüfung schon ablegen, wenn man auf den SSS 500 Seemeilen gefahren hat, doch ausgestellt wird der SHS dann erst, wenn die 1000 sm voll sind. Insofern fange ich vielleicht auch erst mal ganz „tranquillo“ an zu lernen.

Sportseeschifferschein

Tja und hier ist er also nun mein SSS 😉 Vielleicht für viele nichts besonderes, weil sie den schon ewig in der Tasche haben, doch ich muss sagen, es war, zumindest bei mir, schon mit einiger Mühe und Lernerei verbunden. Hier noch mal einen ganz speziellen Dank an das Team vom DSV Hamburg, die den SSS super schnell ausgestellt haben.

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Bei mir ist gerade der Newsletter von Pitter Yachting mit sehr interessanten Angeboten angekommen:

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SSS-Prüfung in Herrsching – I did it!

Ich habe heute erfahren, dass ich erfolgreich die SSS Prüfung in Seerecht in Herrsching bestanden habe! Es ist vollbracht, ich habe den SSS-Schein!

Jetzt heißt es noch beantragen und hoffen, dass er noch vor dem 06. Juni kommt, denn da skippere ich in einer Flotille durch die Kykladen. Naja wirklich brauchen werde ich ihn nicht, aber es wäre halt schon schön, wenn ich den Schein in Händen halten könnte und mal rumzeigen könnte. Vor allen Dingen meinen Freunden, die mich in den letzten Monaten und Wochen den ein und anderen Abend entbehren mussten und mich auch mal etwas missgelaunt ertragen mussten, wenns mal nicht so dolle geklappt hat mit dem Plotten oder den Gezeiten nach ATT 😉

Nun denn, all denjenigen, die den Schein oder Teilprüfungen noch vor sich haben, sei gesagt, es ist machbar! Ich muss jedoch auch ehrlicher Weise sagen, dass der SSS-Schein meines Erachtens mit dem SKS nicht allzu viel zutun hat. Hier wird schon ganz klar bei der Theorieprüfung aber, zumindest bei meiner, auch der praktischen Prüfung einiges mehr verlangt.

Bei der praktischen Prüfung, die ich übrigens bei meiner Segelschule Jojo aus München auf deren Böötchen in Portoroz abgelegt habe, wurde zum Beispiel nicht einfach nur aus der Box abgelegt, nein nein. Ich weiß noch wie unserem Robert, ein Mitprüfling hieß auch so, etwas blass wurde, als der Prüfer meinte, „… hmm jetzt stellen Sie sich mal vor, Sie hätten nicht so schön Platz hier aus der Box rauszufahren und da wären einige Schiffe im Weg. Wie würden Sie denn mit einer Spring ablegen…“ Worauf Robert bravourös erklärte wie er es machen würde und der Prüfer darauf dann entgegnete: „… ja dann machen Sie das mal so!“ Der ganzen Crew, voran unserem Skipper, sind dann etwas die Gesichtszüge entgleist. Aber wir habens geschafft. Auch bei den Boje über Bord-Manövern wurde etwas genauer darauf geschaut, wie man bei der Boje hält und vor allen Dingen, ob man wirklich nahezu bei der Boje steht.

Kurzum hat alles gepasst und nun harre ich der Dinge die dann hoffentlich bald in meinem Briefkasten erscheinen.

Tja und nun überlege ich ja tatsächlich schon, ob ich nicht den SHS auch noch angehe, weil ich gerade so schön im Lernmodus drin bin 😉

Ich werde berichten…

SSS-Prüfung Seerecht in Herrsching am 16.05.2009

Heute punkt 13.00 Uhr war in Herrsching die Seerechtprüfung. Ich schreib mal so gut es geht auswendig was alles dran kam.

Also zunächst war die Aufgabe nach KVR gestellt, man segelt mit MgK 45 Grad und sichtet in MgP 163 ein Fahrzeug mit WWR also ein Maschinenfahrzeug in Fahrt mit 50m Länge oder mehr sowie in MgP 46 ein Fahrzeug Topplichter Rot über Weiß sowie seitlich ein weißes Licht. Frage waren natürlich welche Fahrzeuge man sichtet. C war ein Fischer der nicht trawlt 😉 Zum Glück habe ich mir das heute morgen noch mal angeschaut. Die Frage war natürlich wie die Ausweichsituation nach KVR ist. Bei Fahrzeug B wandert die Peilung in Richtung 160 aus was bedeudete, dass dieses Maschinenfahrzeug wohl nicht relevant sei. Ich habe dieses Fahrzeug als Überholer gesehen, weil eben das Insichtkommen entscheidet, und dies ja dann auch relevant ist. Im Grunde muss das Maschinenfahrzeug so oder so ausweichen ob Überholer oder kreuzende Kurse.

Wir, also A, müssen nach KVR dem Fischer ausweichen, er ist Kurshalter. Das hatte ich wohl richtig 😉 Vermutlich ist das mit dem Überholer nicht so ganz stimmig – warten wirs ab. Es wurde noch gefragt, welches Tagsignal C führt. Ein Stundenglas und ich hatte noch geschrieben ein schwarzer Kegel Spitze unten in Richtung des ausgebrachten Fanggerätes. Das müsste wohl stimmen.

Dann gings auch schon weiter zur SeeSchStrO.

Hier war Aufgabe, dass man als Segler im Fahrwasser segelt (MgK 360) und einer Richtfeuerlinie folgt, um seinen Kompass zu kontrollieren. Auf entgegengesetztem Kurs kommt ebenfalls ein Segler in 180 Grad entgegen. Was ist zu tun? Da beide Segler nicht dem Fahrwasserverlauf folgen, ist nach KVR auszuweichen.

Aufgabe 3 war Radarplotten, was etwas tricky war, weil RaSP 1 bei 10 Grad lag und RaSP 2 bei 9 Grad und ich nur ein DIN A4 Plottingsheet hatte! Die Distanzen waren recht eng der Zeitabstand 10 min. Hier mal ein Tipp für die Praxis, es gibt schöne DIN A3 Vordrucke die man kaufen kann…

Hier musste man eben CPA, KBr, vBr, KB und vB bestimmen. Also eigentlich nichts schweres. Der rwK war mit 180 Grad gegeben und die Fahrt mit 6 Kn auch. Bei beiden Peilungen lag rwK an, was auch wieder etwas Zeit spart und man die zweite RaSP nicht berichtigen musste.

Aufgabe 4. Teilte sich dann in Fragen zum SUG. Was ist eine Bundesstelle und welche Aufgaben hat sie. Wer entscheidet, ob ein Seeunfall untersucht wird (der Direktor der Bundesstelle) und was sind Seeämter und ihre Aufgaben.

Also auch alles machbar.

Ebenfalls wurde noch gefragt wie man sich nach SUG bei einem Unfall verhalten muss.

Also eigentlich sehr human, doch der Teufel steckt ja bekanntlicherweise im Detail!

Morgen 9.00 Uhr gehts noch mal nach Herrsching und ich hoffe, dass es geklappt hat oder ich zumindest in die mündliche Prüfung komme!

Ich werde berichten, ob ich endlich den SSS-Schein in der Tasche habe 😉

SSS-Navigation und SSS-Seerecht Prüfung in Herrsching

Gestern wars soweit, die Prüfung in Navigation und Seerecht, meine letzten beiden Prüfungen, standen an! Leider plagt mich seit einigen Tagen eine mittelschwere Mittelohrentzündung und somit war die Vorbereitung in den letzten Tagen auf die Seerechtsklausur eher beschwert.

So trat ich dann also am 18.04. an, wobei ich noch überlegt hatte, die Prüfung doch zu schieben. Die ganzen Aufgaben die dran kamen hier zu bloggen wäre sicherlich etwas zu viel. Doch ich kann gerne per Email genauer schreiben, was alles dran kam. Schreibt mir einfach kurz eine Email. Im Grunde kommen ja in Navigation immer die gleichen Grundaufgaben. MgK in Kak bzw. KüG umrechnen, entweder mit BW und auch mit oder ohne Beschickung Strom. So war es dann auch. Zunächst wurde ein Ort ab 18:00 BZ gegeben der unterhalb des östlichen VTG lag. Aufgabe war, nördlich durch das VTG zu navigieren und den dazugehörigen MgK sowie Kak bzw. KüG auszurechnen. Missweisung ist ja bekannt durch Zeichnen des Stromdreiecks ergibt sich KüG und FüG. Strom war gegeben, BW auch. Mit der zu berechneten FüG musste man dann einen Ok berechnen der drei Stunden, also 21:00 Uhr später lag. Das waren schon die ersten beiden Aufgaben. Die nächste Aufgabe war dann schon wieder unabhängig von der ersten. Hier war eine Peilung die schon als rwP angegeben wurde zu Beachy Head in 2 sm Abstand. Hier wieder Ob bestimmen. So ging es eigentlich dann munter weiter, MgP in rwP umrechnen, Ob bestimmen Ok bestimmen und dazu BV, wie man die Aufgaben eben kennt. Von einem Punkt aus dann eben die Owers Leuchttonne im 2 sm Abstand an Stb passieren, ETA berechnen. Gegebene GPS Position, in die Karte eintragen. Warum kann diese in die Karte eingetragen werden? Klar, weil Bezugssystem der Karte in WGS84. Teilaufgabe war auch, was nach SOLAS der Schiffsführer in Bezug zur Navigation vor Antritt einer Reise und während der Reise zu berücksichtigen hat. 

Zweite Aufgabe war dann Gezeiten. Meine „Stärke“ ;-). Eigentlich nicht schwer aber gerade hier kam halt Trockenfallen, also negative Kartentiefe. Super… Erste Teilaufgabe war die Höhe der Gezeit zu dem gewünschten Uhrzeit auszurechnen. Standartport war Devonport (Plymouth) und Secondary Port Foley. SC waren zum Glück im Juni keine somit war die Berechnung der HUG und ZUG eigentlich recht schnell berechnet. Nächste Teilaufgabe bei Gezeiten war dann, wann die Yacht aufsetzt, klar, also wann ist WT gleich TG der Yacht. Nicht schwer keine Frage, aber ihr wisst ja wie das in der Prüfung ist, Aufregung, Zeitdruck, wenn man das zuhause nachrechnet ist immer alles easy… Die dritte Teilaufgabe Gezeiten war dann einfach noch auszurechnen wann überhaupt kein Wasser mehr um das Schiff herum ist, sie also trocken fällt. Das wars dann auch schon in Gezeiten.

Dritte Aufgabe war die Frage, warum eine GPS Antenne frei montiert werden sollte, weil es eben durch Abschattungen Ablagen geben kann. Die Aufgabe ist in den Übungsbüchern die ich in einem anderen Artikel erwähnt habe, enthalten. Ebenso die letzte Aufgabe, was herkömmliche Chartplotter an Funktionsumfang bieten. Leider kam kein Elecronic Chart Display Information System (ECDIS) oder auch AIS (Automatic Identification System) dran, das hatte ich ziemlich gut drauf 😉

Naja, es kommt halt nicht immer so wie man es gerne hätte. So gings mir dann nach der Navigations-Prüfung leider nicht so dolle und ich dachte mein Kopf platzt. Von der Seerecht-Prüfung habe ich mich dann abgemeldet, hier hatte ich heute gehört, dass hier halt die üblichen Aufgaben zu KVR und SeeSchStrO kamen. Solas, Marpol und wohl recht machbare Fragen. Die hätte ich wohl bestehen können, aber Hinterher ist man immer schlauer 😉

So schreibe ich jetzt einfach die Seerecht in aller Ruhe und vor allen Dingen wieder hoffentlich fit im Mai und dann wars das mit dem SSS. Nächstes Projekt ist der LRC 😉 Der englische SRC der RYA wird ja leider immer noch nicht anerkannt… Auch so ein Thema… So und jetzt ist erst mal ne Woche Pause! Und fast hätte ich’s vergessen! Ich hab die Navi bestanden! Heute am 19.04. war Verkündung der Ergebnisse. Gott sei Dank bestanden! Jetzt trennt mich nur noch die Seerecht Prüfung vom „Sportschifferschein“…   

Navigation: Navionics Seekarten für das iPhone


Wie sicherlich einige Segelbegeisterte bin auch ich Nutzer des iPhone und dachte mir, wenn dieses schöne Spielzeug schon alles mögliche an technologischen Rafinessen aufweist wie z.B. eingebautes GPS, dann sollte es doch möglich sein Seekarten zu finden. Doch weit gefehlt. Die mir bekannten Hersteller, die GPS mit Seekarten anbieten, haben leider noch keine Applikationen im Programm.

Doch ich wurde fündig! Navionics bietet eine Application zum kostenlosen Download über den Applicationstore von Apple an. Die nötigen Karten schlagen dann jedoch mit ca. 49,99 EUR zu buche. Hier kann man entsprechend dem Törngebiet auswählen. Ich habe mir die „Gold Mediterranean“ herunter geladen.

Ob die Seekarten und das iPhone zur Navigation taugen, werde ich berichten. Sicherheitshalber ist ja immer ein guter Satz aktueller Karten mit an Bord 😉 Im Juni geht es auf zum Törn durch die Kykladen.

SSS-Prüfung: Übungen zu Gezeiten und Navigation

Wie in dem vorigen Bericht gepostet bereite ich mich derzeit auf den SSS, den Sportseeschifferschein, vor. Die praktische Prüfung, Seemannschaft und Seewetter habe ich schon bestanden, jetzt geht es noch um Seerecht und leider noch mal um Navigation.

Mein Tipp zur richtigen Vorbereitung:

Das Buch „Sportseeschifferschein“ aus dem Delius Klasing Verlag, ist natürlich „muss“, die Übungen darin reichen meines Erachtens jedoch nicht aus, um die Prüfungen zu bestehen. Hierzu empfehle ich das zugehörige Buch „Sportseeschifferschein. Übungen und Aufgaben“ sowie „Fragenkatalog zum Sportseeschifferschein und Sporthochseeschifferschein: Hilfsmittel für Prüfung und Ausbildung zum Sportsee- und Sporthochseeschifferschein“ von A. Bahrami. Hier sind wirklich so ziemlich alle Fragen beinhaltet die in den Prüfungen abgefragt werden können. Ergänzend zu den ganzen Büchern kann man sich natürlich auch noch Übungsaufgaben für die schriftlichen Prüfungen zum Sportsee- und Sporthochseeschifferschein: Navigation, Schifffahrtsreecht, Wetterkunde, Seemannschaft, Richtlinien zulegen.

Was mir jedoch am meisten geholfen hat, sind die Übungsaufgaben von Lutz Böhme, dessen Segelseite ich über meine Google-Recherche entdeckt habe. Er hat in sehr schöner Art und Weise ein kleines Gezeiten-Kompendium zum Download bereitgestellt als auch verschiedenste Übungsaufgaben zum Thema Navigation.

Hier ist der Link zur Webseite: http://www.lutzboehme.de/segeln/index.htm

Die Übungen zur Navigation findet ihr hier: http://www.lutzboehme.de/segeln/sss.htm

Viel Spass beim Lernen!

SSS-Prüfung: SSS Prüfung Navigation und Seemannschaft in Herrsching

Wie ich schon berichtete, bin ich ja gerade dabei den SSS Schein zu machen. Da ich in München wohne, bietet es sich an, die theoretische Prüfung in dem 20 Minuten entfernten Herrsching am Ammersee zu machen. Zu meinem Leidwesen, musste ich leider die Naviprüfung wiederholen, obwohl mir Navigation eigentlich sehr liegt. Doch die Gezeiten forderten eben ihren Tribut und so muss ich leider noch mal ran 😉 Ich möchte hier jedoch einmal Posten, so gut ich noch weiß, welche Aufgabenstellungen so gefordert waren.

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